Offshore-Anlagen sind über lange Zeiträume rauen Umgebungsbedingungen ausgesetzt, die durch hohen Salzgehalt im Nebel, starken Wind und Wellengang sowie wechselnde Belastungen gekennzeichnet sind. Die Zertifizierung durch Klassifikationsgesellschaften und die Konstruktionsstandards bilden die Grundlage für einen sicheren und vorschriftsmäßigen Betrieb und sind die entscheidende Voraussetzung für Unternehmen, um auf dem globalen Offshore-Markt wettbewerbsfähig zu sein. Dies gilt für Offshore-Plattformen, FPSOs,KranSchiffe und spezielle Hafenausrüstung müssen von anerkannten Klassifikationsgesellschaften geprüft werden und international gültigen Spezifikationen entsprechen, um einen reibungslosen Betrieb und Marktakzeptanz zu gewährleisten. Maxtech entwickelt in diesem Bereich konsequent Produkte nach internationalen Standards und integriert Konformität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit in Design und Fertigung. Das Unternehmen zählt zu den wenigen einheimischen Marken mit umfassender Zertifizierungskompetenz für Offshore-Anlagen.
- Geschichte und Bedeutung der Klassifikationsgesellschaften
Eine Klassifikationsgesellschaft ist im Wesentlichen eine unabhängige Institution, die technische Standards für Schiffe und Offshore-Anlagen festlegt und aufrechterhält. Ihr Ursprung liegt in einem grundlegenden Bedürfnis: der Risikokontrolle.
Die Geschichte begann 1760 in London. Im Lloyd’s Coffee House begannen Reeder, Kaufleute und Versicherer, den Zustand von Schiffen zu bewerten, um deren Seetüchtigkeit zu beurteilen. Dies war der Prototyp der weltweit ersten Klassifikationsgesellschaft – Lloyd’s Register (LR). Die anfängliche Bewertung „A1“ stand für ein Schiff in optimalem Zustand.
Seitdem haben sich Klassifikationsgesellschaften von einfachen Sichtprüfungen zu maßgeblichen technischen Regulierungsbehörden mit umfassenden technischen Systemen entwickelt. Sie formulieren Spezifikationen für Materialauswahl, Konstruktion, mechanische Fertigung, Elektroinstallation, Sicherheitssysteme und Umweltschutz. Von der Genehmigung der Konstruktionszeichnungen bis hin zur Verschrottung und Demontage wird der gesamte Lebenszyklus einer maritimen Anlage durch die Vorschriften der Klassifikationsgesellschaften geregelt.
Ausgehend von der Produktdefinition führt Maxtech statische Berechnungen, Materialauswahl und Sicherheitskonfigurationen in strikter Übereinstimmung mit den Anforderungen der Klassifikationsgesellschaften durch und gewährleistet so, dass die Ausrüstung von der Konstruktionsquelle an den internationalen Spezifikationen entspricht.

2. IACS und Kernmitglieds-Klassifikationsgesellschaften
Um globale technische Standards zu vereinheitlichen und die durch widersprüchliche regionale Vorschriften verursachte Verwirrung zu beseitigen, wurde die Internationale Vereinigung der Klassifikationsgesellschaften (IACS) gegründet. Die IACS-Mitglieder erarbeiten Vorschriften, die von über 90 % der weltweiten Handelsschiffe befolgt werden und fungieren somit als faktischer Standardsetzer für die Schifffahrtsindustrie.
Die derzeitigen IACS-Kernmitglieder werden wie folgt kategorisiert:
- Europäisch: DNV, Lloyd’s Register (LR), Bureau Veritas (BV), RINA, Polnisches Schiffsregister (PRS), Türk Loydu, Kroatisches Schiffsregister (CRS)
- Amerikanisch: American Bureau of Shipping (ABS)
- Asiatische Klassifikationsgesellschaften: China Classification Society (CCS), Nippon Kaiji Kyokai (ClassNK), Korean Register of Shipping (KR), IRClass
Hinweis: Das russische Schiffsregister (RS) war einst Mitglied der IACS, verlor seine Mitgliedschaft jedoch im März 2022 aufgrund internationaler Sanktionen und politischer Faktoren durch eine Abstimmung der IACS. Türk Loydu trat der IACS im Juli 2025 offiziell bei, um den vakanten Sitz des RS zu übernehmen.
3. Identifizierung der Designstandardcodes von Klassifikationsgesellschaften
3.1 American Bureau of Shipping (ABS): Klare funktionale Klassifizierung
ABS zeichnet sich durch ein intuitives Spezifikationssystem aus, dessen Standardcodes die Geräte- und Gebäudetypen direkt widerspiegeln.
Identifikationsmerkmale: Standards sind vorab festgelegtBehobenmit "API" oder "ABS", wobei die API-Standards in der Offshore-Technik weit verbreitet sind und häufig zitiert und angewendet werden.
Typische Designstandards:
- API 2C: Maßgeblicher Standard für Offshore-Krane, der die Anforderungen an Konstruktion, Bau und Prüfung von festen und schwimmenden Plattformkranen festlegt.
- API 6A: Spezifikation für Bohrlochkopf- und Weihnachtsbaumausrüstung
- API 5L: Spezifikation für Rohrleitungen, die grundlegende Richtlinie für die Rohrleitungsplanung
- ABS-Regeln für den Bau und die Klassifizierung von Stahlschiffen: Kernklassifizierungsstandard für Stahlschiffe
Die Offshore-Kranmodelle von Maxtech erfüllen vollständig die Anforderungen von ABS und API 2C und sind daher eine zuverlässige Wahl für die Öl- und Gasindustrie.
3.2 DNV: Systematische Spezifikationen, übernommen von GL
DNV fusionierte 2013 mit Germanischer Lloyd (GL) zu DNV GL und firmierte 2021 einfach in DNV um.
Es verfügt über ein umfangreiches und systematisches Spezifikationssystem, das die strenge Codierungslogik von GL übernimmt.
Identifikationsmerkmale: Standards sind mit „DNV“ oder „DNVGL“ im folgenden Format gekennzeichnet:Sektorcode – Seriennummer.
Typische Designstandards:
- DNVGL-CG-0125: Allgemeine Spezifikation für Offshore-Strukturen
- DNVGL-ST-0126: Spezifikation für Offshore-Windkraftanlagen-Tragstrukturen
- DNVGL-RU-SHIP Teil 3 Kapitel 1: Spezifikation für die Schiffsklassifizierung (Teil 3 Rumpf, Kapitel 1)
Maxtech bietet Tiefseeoperationen an undAktives HebenKompensationsmodelle (AHC), die die DNV-Kriterien erfüllen, um sich an komplexe Seebedingungen anzupassen.
3.3 Lloyd’s Register (LR): Klassisches regelbasiertes System
Als älteste Klassifikationsgesellschaft der Welt unterhält LR ein vollständiges und strenges Regelsystem mit traditioneller Nummerierung, der das Präfix „LR“ vorangestellt ist.
Typische Designstandards:
- LR-Regeln für die Klassifizierung von Marineschiffen: Klassifizierungsvorschriften für Marineschiffe
- LR-Regeln und -Vorschriften für die Klassifizierung von Schiffen: Kernspezifikation für Handelsschiffe
Ausgestattet mit Zertifizierungsmöglichkeiten durch mehrere Klassifikationsgesellschaften, erfüllt Maxtech flexibel die Zugangsanforderungen globaler Projekte.
3.4 Chinesische Klassifikationsgesellschaft (CCS): Integrierte und unabhängige Standards
CCS greift auf fortgeschrittene internationale Erfahrung zurück und entwickelt gleichzeitig unabhängige und unverwechselbare Spezifikationen.
Identifikationsmerkmale: Die Normen sind mit dem Präfix „CCS“ versehen und klar und eindeutig benannt.
Typische Designstandards:
- Regeln für die Klassifizierung seegängiger Stahlschiffe: Die umfassende Kernspezifikation der CCS
- Leitlinien für die Bewertung alternativer LNG-Tankerkonstruktionen auf Basis von Risikoanalysen: Spezielle Leitlinie für innovative LNG-Schiffskonstruktionen
- Regeln für die Klassifizierung von festen Offshore-Plattformen: Spezielle Spezifikation für Offshore-Bauwerke
Alle Maxtech-Produktlinien sind CCS-zertifizierungsfähig und stellen somit die bevorzugte konforme Lösung für Projekte im Inland dar.
3.5 Sonstige Branchenspezifikationen
- EN 13852-Reihe: EU-Normen für Offshore-Krane. EN 13852-1 (allgemein), EN 13852-2 (schwimmende Ausführung) und EN 13852-3 (leichte Ausführung) legen die dynamische Belastbarkeit, die Wind- und Wellenbeständigkeit, die Korrosionsbeständigkeit und die CE-Zertifizierungsanforderungen fest, die für den Zugang zum europäischen Markt obligatorisch sind.
- ISO 19354/19355/19356: ISO-Normenreihe für Schiffskrane, die globale Anforderungen an Struktur, Prüfung und Konfiguration vereinheitlichen, um die internationale technische Anerkennung zu erleichtern.
- GB/T 37443 & GB/T 37450: Nationale Normen für Chinas Offshore-Plattformkrane, die sich an internationalen Normen orientieren und Kriterien für Lastkombinationen, strukturelle Festigkeit, Sicherheitsvorrichtungen und Korrosionsschutzbeschichtungen definieren.
- IEC 60204-32: IEC-Norm für elektrische Sicherheit bei Kranen, Regelung von Steuerungssystemen, explosionsgeschützter Ausführung, Erdung und Fehlerschutz zur Verbesserung der elektrischen Betriebssicherheit.
- Bedeutung von Entwurfsnormen: Eine universelle technische Sprache
Die Beherrschung von Standardcodes geht über das bloße Erkennen hinaus; sie bietet einen grundlegenden praktischen Nutzen:
- Die Konstruktionsgrundlagen klären und die für Zeichnungen und Berechnungsunterlagen verwendeten technischen Spezifikationen definieren
- Gewährleisten Sie die Einhaltung der Vorschriften, da die Regeln der Klassifikationsgesellschaften für Bauingenieure verbindlich sind.
- Internationale Zusammenarbeit erleichtern, technische Terminologie und Designlogik für globale Projektteams vereinheitlichen.
- Fachterminologie für Schiffskrane
Komplette Ausrüstung & Allgemeine Geschäftsbedingungen
- MHC (Mobiler Hafenkran): Ein reifenmontierter Großhafenkran mit flexibler Fahrfähigkeit für den Container- und Schüttgutumschlag.
- SWP (Werftplattform): Spezielle, hochbelastbare Plattformausrüstung für Materialumschlag und Geräteinstallation während des Schiffbaus
Struktur- und Bauteilbegriffe
- MB (Hauptausleger): Primärer lasttragender Ausleger, der die maximale Hubhöhe und den Arbeitsradius bestimmt
- KB (Knuckle Boom): Klappbarer Gelenkausleger für platzsparende Installation und Bedienung in engen Räumen wie Laderäumen
- MW (Hauptwinde): Drehmomentstarke, langsam laufende Winde für schwere primäre Hebearbeiten
- WW (Whipline Winch): Hochgeschwindigkeits-Hilfswinde für leichte Lasten und Hilfsmontagearbeiten
Kontroll- und Sicherheitsbegriffe
- SWL (Sichere Arbeitslast): Auch als Nennkapazität bekannt, bezeichnet die maximal zulässige Hebelast unter festgelegten Arbeitsbedingungen.
- AOPS (Automatisches Überlastschutzsystem): Automatisches Sicherheitssystem, das die Stromzufuhr unterbricht, um Überlastung und Gebäudeschäden zu verhindern.
- MOPS (Manuelles Überlastschutzsystem): Manuelles Backup-System zur Überwachung und Begrenzung der Last bei Ausfall des AOPS (Automatisches Überlastschutzsystem)
- LS (Lasterkennung): Echtzeit-Lastüberwachungssystem, das Betriebsdaten an die Hauptsteuereinheit übermittelt.
- CT (Constant Tension): System zur Aufrechterhaltung einer stabilen Drahtseilspannung, um das Schlingern des Schiffes bei Tiefseeoperationen auszugleichen
- SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung): Zentrale Steuereinheit, die als „Gehirn“ des Kranbetriebs dient.
- SIL (Safety Integrity Level): Klassifizierungsstandard (SIL 1–4) für die Zuverlässigkeit von Sicherheitsinstrumentensystemen
- SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition): Zentralisiertes System zur Überwachung und Datenerfassung von Anlagendaten.
- AHC (Aktive Hubkompensation): Echtzeit-Bewegungskompensationstechnologie zur Kompensation wellenbedingter Schiffsbewegungen
- PHC (Passive Heave Compensation): Passive Energieabsorptionskompensation mittels Akkumulatoren und pneumatischen Komponenten
Allgemeine Marinebegriffe
- Drehlager: Zentrales Verbindungselement, das eine 360°-Drehung des Kranoberbaus ermöglicht.
- Anemometer: Windgeschwindigkeitsmessgerät mit Alarm- und Verriegelungsfunktionen zur Betriebssperre bei starkem Wind
- Verankerungssystem: Positionierungs- und Verankerungsvorrichtung für extreme Wetterbedingungen wie Taifune
Zertifizierung & Standardbedingungen
- Zulassung durch eine Klassifikationsgesellschaft: Offizielle technische Zertifizierung, die die Einhaltung der Schiffssicherheits- und Konstruktionsspezifikationen bestätigt.
- API 2C: Vom American Petroleum Institute herausgegebener Konstruktionsstandard für Offshore-Plattformkrane
- IACS-Einheitliche Anforderungen: Weltweit anerkannte einheitliche technische Spezifikationen für die Schifffahrt
- FEM-Vorschriften: Europäische Normen für die Konstruktion von Kranen in der Fördertechnik
Betriebsumgebungsbegriffe
- Offshore-Einsatz: Hebearbeiten auf See, die eine spezielle Korrosions- und Wellenbeständigkeit erfordern.
- Hafenbetrieb: Hocheffiziente mobile Hebevorgänge für den Terminalgüterumschlag
- Werftbetrieb: Hochpräzise Schwerlasthebungen für Schiffbau und -instandhaltung
Betriebsparameter
- Maximaler/Minimaler Arbeitsradius: Die maximalen und minimalen horizontalen Abstände vom Drehpunkt zum Haken unter Nennlast.
- Hubhöhe: Vertikaler Abstand vom Bezugspunkt bis zur höchsten Hakenposition
- Serviceklasse: Abgestufte Betriebsintensität, bestimmt durch Servicezyklus und Lastspektrum
Klassifizierungsprinzip:
- Nutzungsklasse (U0–U9): Schiffsdeckkräne verwenden üblicherweise die Nutzungsklassen U4–U6.
- Lastzustand (Q1–Q5): Offshore-Krane wenden typischerweise Q3–Q4 an.
- Arbeiterklasse (A1–A8):
- A4–A5: Konventionelle Schiffskrane
- A6–A7: Krane für Offshore-Plattformen und Engineering-Schiffe
- A7–A8: Kontinuierlicher Schwerlastbetrieb
Wartungsbedingungen
- Tägliche Inspektion: Routinemäßige Sicherheitsinspektion vor Betriebsbeginn durch die Bediener vor Ort
- Regelmäßige Wartung: Planmäßige Überprüfung, Schmierung und Austausch von Bauteilen
- Generalüberholung: Umfassende Demontage, Inspektion und Überholung von Anlagen im Langzeitbetrieb.
- Schmiersystem: Zentrale Schmiervorrichtung zur Reduzierung von Reibung und Verschleiß an beweglichen Teilen
Begriffe für elektrische Systeme
- Frequenzumrichter (VFD): Motordrehzahlregelungstechnologie für einen stabilen und reibungslosen Kranbetrieb
- HMI (Human Machine Interface): Interaktiver Touchscreen zur Parametereinstellung und Überwachung des Gerätestatus
Sicherheitskennzeichnungsbegriffe
- Gefahrenzone: Sperrbereich mit hohem Risiko während des Kranbetriebs
- Sicherheitsabstand: Vorgeschriebener Mindestabstand für Personen und umliegende Bauwerke
- Endschalter: Wegbegrenzungsvorrichtung für Ausleger-, Hebe- und Schwenkmechanismen
Begriffe aus der Welt der neuen Technologien
- Fernsteuerung: Drahtlose Fernsteuerungstechnologie für den unbemannten Kranbetrieb
- Intelligente Überwachung: Echtzeit-Zustandsüberwachung von Anlagen durch Multisensorfusion
- Vorausschauende Instandhaltung: Fehlerprognose und frühzeitige Wartung auf Basis von betrieblichen Big Data
- Digitaler Zwilling: Virtuelles, maßstabsgetreues Anlagenmodell für Simulation, Überwachung und optimierte Konstruktion
4. Praktisches Anwendungsbeispiel
Für einen BV-zertifizierten Schiffs-/Offshore-Deckkran muss die Konstruktion die BV-Spezifikationen als Grundlage nehmen und ergänzende internationale Normen berücksichtigen. Nachfolgend ist ein vollständig umsetzbares Normensystem in Prioritätsreihenfolge aufgeführt:
I. Obligatorische Vorschriften von Core BV
(1) NR 526 (Primärregel)
Vollständiger Titel:Vorschriften für die Zertifizierung von Hebezeugen an Bord von Schiffen und Offshore-Anlagen(Ausgabe Juli 2021)
Themenbereiche: Kranklassifizierung, Lastkombinationen, Berechnung der Strukturfestigkeit und Ermüdung, Material- und ZfP-Anforderungen, mechanische/hydraulische/elektrische Konstruktion, Sicherheitseinrichtungen, Stabilitätsbewertung und Werksprüfnormen
(2) Ergänzende BV-Spezifikationen
- NR 447: Stahlbauplanung, zulässige Spannungen und Ermüdungsbeurteilung
- NR 496: Schweißverfahren und Kriterien für zerstörungsfreie Prüfungen
- NR 533: Spezifikationen für die Auslegung von Hydrauliksystemen und Druckbehältern
5. International anerkannte verbindliche Standards
(1) Allgemeine Krankonstruktion
- ISO 4301-1: Kranarbeitsklassifizierung
- ISO 8686: Lastberechnungs- und Kombinationsgrundsätze
- EN 13000: Konstruktionsspezifikationen für Mobilkrane
- API Spec 2C: Offshore-Krankonstruktion (BV vollständig anerkannt)
(2) Mechanische und hydraulische Systeme
- ISO 4413: Reinheitsklassifizierung für Hydraulikflüssigkeiten
- EN 982: Sicherheitsanforderungen an die Auslegung von Hydrauliksystemen
- ISO 16016: Auswahlkriterien für Stahlseile, Sicherheitsfaktoren und Ausschusskriterien
(3) Elektrische und funktionale Sicherheit
- IEC 60204-1: Elektrische Sicherheit von Maschinen (BV-Pflicht)
- IEC 61508 / IEC 62061: Funktionale Sicherheit und SIL-Klassifizierung
- IEC 60079: Explosionsgeschützte Ausführung für explosionsgefährdete Bereiche in der Öl- und Gasindustrie
(4) Seeschifffahrtssicherheitsvorschriften
- SOLAS Kapitel III / V: Sicherheitsvorschriften für Schiffsausrüstung und Rettungsvorschriften
- 1/Circ.1477 & 1663: Richtlinien für die Inspektion und Prüfung von Hebezeugen für die Schifffahrt
- Chinesische nationale Normen (Inländische Fertigung)
- GB 3811: Allgemeine Krankonstruktionsnorm
- GB 6067.1: Sicherheitsvorschriften für Hebezeuge
- GB/T 12932: Technische Spezifikationen für Schiffskrane
6. Wichtige Designanforderungen für die BV-Zertifizierung
6.1 Last- und Betriebsbedingungen
Die Berechnung von statischen, dynamischen, Trägheits-, Wind- und Schiffsbewegungslasten erfolgt gemäß NR 526; dynamischer Verstärkungsfaktor (DAF): 1,15–1,35 für Offshore-Einsätze; Mindestsicherheitsfaktoren: Stahlseil ≥ 5, Haken ≥ 4, Hauptstruktur ≥ 2,6
6.2 Tragwerksplanung
Verwendung von hochfestem Marinestahl (EH36/DH36); Korrosionszuschlag: 3 mm für Bereiche mit Meerwasserexposition, 2 mm für Bereiche mit atmosphärischer Belastung; Ermüdungsbewertung gemäß FEM, IACS und BV NR 447
6.3 Mechanische Konstruktion
Die Arbeitsebenen der Mechanismen sind gemäß ISO 4301 zu klassifizieren; es sind Doppelbremssysteme mit ausfallsicherer Konstruktion einzusetzen; die Hydrauliksysteme müssen den Reinheits- und Explosionsschutzstandards der ISO 4413 entsprechen.
6.4 Elektrische Auslegung
Die Anforderungen an Erdung, Isolation und Not-Aus-Ausführung werden gemäß IEC 60204-1 erfüllt; Sicherheitsschaltungen erfordern PL d / Kat. 3 / SIL 2; Offshore-Anlagen verwenden die Schutzart IP56/IP67 und explosionsgeschützte elektrische Komponenten.
6.5 Obligatorische Sicherheitsvorrichtungen
Gewichtsbegrenzer, LMI (Lastmomentanzeiger), Endschalter, Notentriegelungseinrichtungen, winddichte und rutschfeste Vorrichtungen
6.6 Werks- und Bordtests
Funktionsprüfung mit 1,0×SWL, statische Lastprüfung mit 1,25×SWL, dynamische Lastprüfung mit 1,1×SWL und vollständige Überprüfung der Sicherheitsvorrichtungen
Maxtech setzt die oben genannten Konstruktions- und Testanforderungen strikt um, wobei alle Geräte die BV-Zeugenprüfungen zur einmaligen Zertifizierungszulassung bestehen.
7. Maxtech: Weltweit bewährte Offshore-Krane nach internationalen Standards
Im globalen Offshore-Markt sind Konformität und Zuverlässigkeit zentrale Wettbewerbsfaktoren. Dank jahrelanger Erfahrung im Bereich Schiffskrane entwickelt Maxtech hochwertige Produkte, die höchsten internationalen Standards entsprechen und als Maßstab für chinesische Exporte von Schiffsmaschinenausrüstung dienen.
- Vollständige Abdeckung durch Klassifikationsgesellschaften: Zertifiziert von CCS, BV, ABS, DNV, LR, RINA und anderen führenden Klassifikationsgesellschaften für den globalen Projektzugang
- Vollständige Normenkonformität: Strikte Umsetzung der Normen API 2C, EN 13852, ISO, IEC und GB während des gesamten Konstruktions-, Fertigungs- und Prüfprozesses.
- Hohe Sicherheit und Langlebigkeit: Doppelter Überlastschutz, hochpräzise Lastüberwachung, robuste Korrosionsschutzbeschichtung und hochfeste Konstruktion für den Einsatz in Umgebungen mit hohem Salznebel, häufigem Betrieb und extremen Temperaturen
- Benchmark-Projekt: Kundenspezifischer 3-Tonnen-39-Meter-Teleskop-Offshore-Kran für DP WORLD, zertifiziert nach BV und API 2C, der einen stabilen Langzeitbetrieb gewährleistet und ein Vorbild für den chinesischen Offshore-Kranexport darstellt.
Auch in Zukunft wird sich Maxtech auf hohe Standards, hohe Qualität und hohe Zuverlässigkeit konzentrieren und sicherere, intelligentere und konformere Hebelösungen für die globale Offshore-Technik, Hafenlogistik sowie die Öl- und Gasförderung anbieten.
Veröffentlichungsdatum: 06.05.2026



















